Pädagogisches Konzept
Unser Kindergarten ist integrativ und arbeitet nach dem Situationsansatz. Hierbei stehen die Bedürfnisse aller Kinder im Mittelpunkt. Das Ziel ist immer die Förderung der Selbständigkeit. Das Erlernen der Selbständigkeit gelingt hierbei über Schlüsselsituationen, d.h. sich mit Fragen zu beschäftigen, die das Kind gerade beschäftigen. Aktuelle Situationen aufzugreifen und zu überlegen, was man eigentlich schon darüber weiß und ob man vielleicht noch mehr darüber erfahren möchte. Dabei bestimmen die Kinder die Intensität mit der sie sich mit Themen beschäftigen. Manche Situationen bieten kurze Lernerfahrungen, andere wiederum könnten sich auf ein Projekt ausweiten.
Außerdem orientiert sich unsere pädagogische Arbeit am sächsischen Bildungsplan. Die sechs Bildungsbereiche des Bildungsplans (Somatische, kommunikative, ästhetische, naturwissenschaftliche, soziale und mathematische Bildung, sowie die Religion) spiegeln sich in unseren Angeboten der teiloffenen Arbeit wieder. Für die teiloffene Angebotsarbeit können die Kinder wählen an welchem Angebot sie teilnehmen möchten und somit ihre derzeitigen Interessen vertiefen. Sie haben die Möglichkeit an drei Vormittagen pro Woche den Raum, die Gruppe, das Angebot und den Pädagogen nach ihren Bedarfen und Interessen zu wechseln. Derzeit gibt es die Möglichkeit zwischen Bauen und Konstruieren, Forschen, Handwerken, Gärtnern, Musizieren und Bewegen, Kochen und Backen, sowie Theater spielen und Zeichnen zu wählen.
Des Weiteren sind wir ein sehr naturnaher Kindergarten. Zwei Mal täglich gehen wir mit den Kindern an die frische Luft. Durch die Nähe zum Cospudener See, dem Kees´schen Park und der Lauer mit angrenzendem Wald, gehen wir auch gern außerhalb der Einrichtung spazieren. Ein nahegelegenes Waldgrundstück ermöglicht uns zwei Mal jährlich das Durchführen eines Waldprojektes (Im Sommer für 3 und im Herbst für 2 Wochen). Hierbei sind die Kinder von früh bis nach dem Mittagessen im Wald und entdecken und lernen viel Neues von der Natur.
Neben unserem Waldprojekt gibt es viele kleine Projekte mit unserer Vorschulgruppe. Einmal wöchentlich finden das Zahlenland und die Lebenswerkstatt im Wechsel als Vorschularbeit statt. Zusätzlich gibt es mindestens einen Museumsbesuch, einen Fahrradausflug, einen Theaterausflug, das Schwarzlichttheater, der Besuch der Stadtbibliothek und die mehrtägige Vorschulfahrt. Durch die Kooperation mit der Grundschule Markkleeberg West wird auch ein gemeinsamer Schulbesuch jährlich geplant. Den Abschluss bildet das gemeinsame Zuckertütenfest, sowie der Gemeindegottesdienst zum Schulanfang.
Natürlich ist auch unser Glaube in der pädagogischen Arbeit fest verankert. In unseren täglichen Morgenkreisen in beiden Häusern werden gemeinsam Themen besprochen, gesungen und gebetet. Der Morgenkreistisch ist hierbei meist mit Tüchern der liturgischen Farben, einem Kreuz, Kerzen, sowie weiteren religiösen Symbolen geschmückt. Freitags gibt es für die Kinder beider Häuser einen großen gemeinsamen religions- pädagogischen Morgenkreis in der Kirche. (Im Winter im Mehrzweckraum) Die christlichen Festtage werden zudem mit besonderer Aufmerksamkeit begleitet und gefeiert. Die Auseinandersetzung mit den Geschichten der Bibel und das Verbinden und Übertragen auf aktuelle Ereignisse gibt den Kindern einen Einblick in die Religion und schenkt ihnen Halt, Hoffnung und Dankbarkeit.
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